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TECHNISCHE UNTERSTÜTZUNG / Montage der Dachpappen

  • Allgemeines
  • Untergrunds
  • Entlüftung der Dachabdeckung aus Pappe
  • Verlegung der Dachpappen auf neuen Dächern
  • Renovierung der Dachabdeckungen
  • Allgemeines

    Die Dachpappen WERNER sind ein großartiges Material, das sowohl für die Rennovierung alter Dächer als auch für den Neubau von Dachabdeckungen geeignet ist. Vor Beginn der Verlegung der Dachpappenbahnen von der Fa. WERNER sind folgende Regel zu beachten:

    1. Vor der Ausführung einer neuen Dachabdeckung oder Rennovierung der alten Dachabdeckung sind der technische Stand des Daches zu überprüfen, und die entsprechenden Materialien auszuwählen. Dabei ist auch über die Notwendigkeit und Art neuer Entlüftung zu entscheiden. 

    2. Ein paar Tage vor Beginn der Arbeit ist das Dach zu vermessen, um die Position des Dachablaufs, die Dachneigung und die Anzahl der Dilatationsfugen festzustellen. Es wird empfohlen einen einfachen Entwurf der Dachabdeckung zu erstellen,  dadurch wird es es möglich die genaue Verlegung der einzelnen Dachpappenbahnen einzuplanen und optimale Ausnutzung des Materials zu erreichen.

    3. Die Arbeiten mit dem Einsatz der modifizierten Schweissbahn sind nicht in der Temp. unter  0°C  und die Arbeiten mit dem Einsatz der oxidierten Schweissbahn sind nicht in der Temp. unter  +5°C zu führen. Der Einsatz der modifizierten Dachpappenbahn in der Temp. -5°C ist nur dann zulässig, wenn die Pappe mind. 24 Stunden vor dem Einsatz in einem beheizten Raum in der Temp. +20°C  aufbewahrt wird und direkt vor dem Einsatz entnommen wird.

    4. Es ist verboten, die Dachdeckerarbeiten auf feuchten oder vereisten Dächern sowie beim Regen oder starken Wind auszuführen.

    5. Die Dachdeckerarbeiten werden mit der Befestigung der Dübel, Dachrinnen, Haken und anderem Zubehör, sowie mit der Bearbeitung der Feuerwände, der Ventilationskamine und der Dachfenster begonnen.

    6. Bei der Dachneigung bis 5% soll die Dachpappe parallel zur Dachtraufe eingeschweißt werden. Bei der Dachneigung über 5% soll die Dachpappe senkrecht zur Dachtraufe eingeschweißt werden. Die minimale Dachneigung soll den Regenwasserabfluss ermöglichen. Es wird eine Dachneigung über 1% empfohlen.

    7. Zwecks der Dachpappen-Einschweißung in den Untergrund soll die Rolle an der Stelle, wo die Pappe verlegt wird, entwickelt werden. Anschließend soll die Pappe nach innen auf ein Rohr (Drm. 10 cm, Länge 95 cm) aufgewickelt werden.

    8. Die Verlegung der Dachpappenbahnen erfolgt durch die Erwärmung mit dem Gasbrenner des Untergrunds und der Schweissbahn von unten (bis die Bitummasse schmelzt) während die Bahn langsam und gleichmäßig ausgerollt wird.

    Dabei ist darauf zu achten, daß die Dachpappenbahn nicht zu stark erwärmt wird, was zur Beschädigung der Oberfläche und zur Faltung der Dachpappe führen kann. Von korrekter Einschweißung zeugt ein Ausfluss der Bitummasse, der auf ganzer Bahnlänge ca 0,5 bis 1 cm breit sein soll. Starker Wind oder ungleichmäßiges Ausrollen der Dachpappenbahn kann die Qualität der Dachabdeckung verschlechtern. Mangel an Auslauf oder falscher Auslauf der Bitummasse  zeugt von nicht korrekter Einschweißung der Dachpappe.

    9. Die Überlappung längst der Dachpappenbahn soll 8 cm breit sein, die Überlappung quer der Bahn soll 12-15 cm breit sein. Die Überlappungen soll man besonders sorgfältig ausführen  Nachdem die verlegten Dachpappenbahnen kalt werden, sind die Schweissstellen zu kontrollieren und eventuell die Stellen, wo die Bitummasse ausgeflossen ist, mit Sand (Kies) zu bedecken. 

    10. Die einzelnen Dachbahnen sind so zu verlegen, daß die Quer-Überlappungen nicht in einer Linie sind. Die Dachpappe der oberen Schicht ist gegenüber der unteren Schicht um die Hälfte der Bahnbreite zu verschieben. Die Ecken jeder Bahn, die sich unter der Überlappung befindet, sind unter dem Winkel 45° abzuschneiden.

  • Untergrunds

    1. Der Untergrund für die Dachpappen soll einige grundsätzliche Anforderungen erfüllen. Der Untergrund muß glatt und gerade sein, damit die entsprechenden Klebefestigkeit der Dachpappe und der Regenwasserabfluß gewährleistet sind.
    2. Der Untergrund soll über entsprechende Dilatationsfugen verfügen.
    3. Die Tragfähigkeit des Untergrunds muss sowohl für die Dachabdeckung als auch für die Lasten während der Dachdeckerarbeiten ausreichend sein.
    4. Es wird empfohlen, bei der Bearbeitung aller aus der Dachfläche hinausragenden Elementen die Styropor- oder Mineralwollekeile einzusetzen.
    5. Vor der Verlegung der Dachabdeckung soll der Untergrund gereinigt/entstaubt werden und mit einem im Bauwesen zulässigen Grundiermittel grundiert werden.
    Betonuntergrund

    Im Falle eines Betonuntergrunds, der auf einer Thermoisolierschicht liegt, soll seine minimale Stärke 3,5 cm und die Betondruckfestigkeit mehr als 8 MPa betragen. Der Untergrund soll in beiden Richtungen dilatiert sein. Die Dilatation des Betonuntergrunds soll mit der Dilatation der Konstruktion zusammenpassen. Der Untergrund aus mittelgrossen Fertigbauteilen.

    Die aus den Fertigteilen gefertigte Konstruktionen (z.B. Dachgerinne) bedürfen einer 3 bis 4 cm starken  Betonschicht. Der Betonuntergrund soll vor der Verlegung der Dachpappe reif sein (Feuchtigkeit unter 6%). Bei der höheren Feuchtigkeit ist mit niedrigerer Klebefestigkeit der verlegten Dachpappe und später mit der Entstehung der Blasen auf der Dachabdeckung zu rechnen. Vor der Verlegung der Dachpappe soll der Untergrund mit einem im Bauwesen zulässigen Grundiermittel grundiert werden.

    Der Untergrund aus mittelgrossen Fertigbauteilen.

    Die Fertig-Dachplatten können als Untergrund für die Dachpappe nur bei korrekter Toleranz der Baufertigteile und bei glatter, gerader Oberfläche dienen. Die Kontaktstellen zwischen den Baufertigteilen sollen mit einem Mörtel von der Festigkeit mind. 10 Mpa ausgefüllt sein. Der Untergrund muss gereinigt und mit einem im Bauwesen zulässigen Grundiermittel grundiert werden. An Kontaktstellen zusätzliche 25 cm breite Dachpappenbahn verlegen.

    Untergrund aus Holz.

    Untergrund aus Holz soll aus den Brettern, die 12 bis 18 cm breit und entsprechend stark sind, gefertigt werden, damit der Untergrund stabil ist. Es ist auch der Untergrund aus Sperrholz oder Spannholzplatten möglich. Die Kontaktstellen der Bretter oder Platten sollen auf dem Dachsparren liegen. Es wird nicht empfohlen, die Dachpappe direkt in die Uberdachung einzuschweissen. Es wird empfohlen, eine Untergrundspappe zur mechanischen Befestigung einzusetzen.

    Untergrund aus der Thermoisolierplatten

    Die Tragfähigkeit des Untergrunds aus  Thermoisolierplatten soll sowohl für die Dachabdeckung als auch für die Lasten während der Dachdeckerarbeiten ausreichend sein.

    Vor der Verlagerung der Thermoisolierplatten soll man prüfen, ob die Dachneigungen korrekt sind sowie alle Vorbereitungsarbeiten wie z.B. die Montage der Dachfenster, der Ventilationskamine, der Antennenmasten und anderer Elemente ausführen. Auf die Thermoisolierplatten soll man unverzüglich mind. eine Schicht Dachpappe zwecks Vermeidung der Feuchtigkeit verlegen. Die Anzahl und Art mechanischer Verbindungselemente entsprechend dem Entwurf.

    Die mit Pappe laminierten Styroporplatten sollen mechanisch befestigt werden.

  • Entlüftung der Dachabdeckung aus Pappe

    Bei der Renovierung der Dächer sowie bei der Ausfürung neuer Dachabdeckungen auf den Flachdächern ist sehr oft wegen des Diffusionswiderstandes die Entlüftung der Dachabdeckung notwendig. Eine wirksame Entlüftung kann durch den Einsatz einer perforierten Ventilationspappe mit Ventilationskaminen erreicht werden.

    Solch ein System ermöglicht die Feuchtigkeitsableitung, die sich unter der Dachabdeckung angesammelt hat. Zwecks effektiver Entlüftung wird es empfohlen, ein Ventilationskamin pro 40 m2 bis 60 m2 Dachfläche einzusetzen.

    Die perforierte Dachpappe wird ohne Befestigung auf die trockene zuvor grundierte Oberfläche verlegt. Die Einschweissung weiterer  Dachpappenschichten erfolgt durch die Löcher in der Ventilationspappe. Die perforierte Pappe wird ohne Überlappung verlegt.

    An folgenden Stellen darf keine Ventilationspappe verlegt werden:

    - direkt an der Dachrinne

    - am Dachablauf und an der Regenwasserablussrinne

    - an der Gebäude-Dilatation

    - am Schornstein, an der Brandwand u.s.w.

    Die Ventilationspappenbahnen sollen im Abstand von 50 cm von diesen Elementen verlegt werden.

  • Verlegung der Dachpappen auf neuen Dächern

    Zwecks korrekter Ausführung der Dachabdeckung aus Pappe ist folgendes zu beachten:

    1. Bei Verdacht dass das Dach nicht stabil ist z.B. bei Senkung des Gebäudes, thermischer Bewegungen oder besonders starkem Wind wird empfohlen die Pappen mit Polyestyrgewebe einzusetzen.

    2. Es ist zulässig,  die Dachpappen aus dem oxydierten Asphalt mit der Pappe aus dem modifizierten Asphalt zu verbinden.

    3. Es ist zulässig,  die Pappen mit Glasgewebe oder Glasfasern mit den Pappen mit Polyesterfasern zu verbinden.

    4. Für die Bearbeitung der Kamine, Brandwände, Dachfenster u.s.w. ist die Dachpappe von guter Qualität d.h. der modifizierten Pappen mit Polyesterfasern einzusetzten. Hierzu sind keine Pappen mit Glasfasern zu verwenden.

    5. Auf dem Untergrund aus thermischer Isolation sowie auf dem Holzuntergrund darf man keine Dachpappen mit Glasfasern verlegen.

    6. Die nicht modifizierten Asphalt-Pappen mit Glasfasern darf man nicht auf dem Untergrund aus thermischer Isolation verlegen.

    7. Die nicht modifizierten Asphalt-Pappen mit Glasfasern darf man weder knicken noch für die Bearbeitung senkrechter Dachflächen verwenden.

  • Renovierung der Dachabdeckungen

    Vor dem Beginn der Renovierung einer alten Dachabdeckung mit Einsatz einer Dachpappenbahn soll jedesmal das Dach besichtigt werden, wobei folgendes zu beachten ist:

    1. Art des Regenwasserabflusses, technischer Stand der Dachrinnen, der Fallrohre der Umleitungsgerinne und der Dachneigung.
    2. Technischer Stand aller Bearbeitungen auf dem Dach
    3. Technischer Stand der bestehenden Dachabdeckung, Abnutzungsgrad, Feuchtigkeit und Anzahl mechanischer Beschädigungen

    Aufgrund dieser Besichtigung soll man über die Renovierungstechnologie entscheiden. Vor der Verlegung neuer Dachpappenbahn eventuell mit Ventilationssystem soll man die Dachrinnen, die Fallrohre, die Dachfenster und andere Elemente austauschen bzw. reparieren.
    Im Zusammenhang mit den Eigenschaften der modifizierten Schweißbahnen (ihre Biegsamkeit in niedriger Temperatur beträgt -5°C, -10°C, -15°C oder -20°C) und insbesondere im Hinblick auf ihre hohe Lebensdauer und hohe relative  Dehnbarkeit kann man diese Materialien für die Bearbeitungen der  Flächen einsetzen, die bisher mit dem Blech bedeckt waren, was die Arbeit verkürzt und die Kosten senkt. Um die Feuchtigkeit
    unter der  verlegten Dachpappe und den Stand des Untergrunds festzustellen, soll man an Stellen, wo die Risse und die Ausbauchungen aufgetreten sind, die Pappe zerschneiden und die Dachdeckung zu besichtigen. Falls die Feuchtigkeit festgestellt wird, wird empfohlen die perforierte Ventilationspappe und die Ventilationskamine einzusetzen. Die Trocknung kann für die ganze Fläche oder nur für bestimmte Bereiche notwendig sein. Durch das Zerschneiden der alten Dachabdeckung  werden die einzelnen Bereiche für die Ventilation vorbereitet.




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